Brixen Eisacktal Südtirol, Dolomiten, Italien

 

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ankommen und wohlfühlen...

             
Törggelen / eine Törggele Partie) bezeichnet einen "Südtiroler Brauch" - im Herbst in geselliger Runde. Inmitten der Farbenpracht der Wälder, der Reben beim - törggelen - der neue Wein mit gebratenen Kastanien verkostet. Der Begriff geht auf das lateinische - torquere (drehen) zurück, was in diesem Zusammenhang "Wein pressen" bedeutet und mit dem Feiern der Ernte in Zusammenhang gebracht wird.
   Das Törggelen entstammt dem alten Brauch der Bauern und Weinhändler, zwischen Anfang Oktober und dem Beginn der Adventszeit, den jungen Wein zu verkosten. Der Name des Brauchs leitet sich von
der Torggel (lat.: „torquere" - pressen, drehen usw.) ab, der Traubenpresse im Kelterraum. Das Wort (lat.) "Torculum" heißt soviel wie Kelter - auf südtirolerisch „Torggl". Das Eisacktal gilt als
Ursprungsgebiet, also eine Zone, die gar nicht so viel Wein produziert. Das Törggelen klingt deshalb vernünftig: Eisacktaler Bauern, die Wein anbauten und ihre Tiere auf die Weiden der
Bergbauern schickten, revanchierten sich mit einem herbstlichen Bauernschmaus und dem Wein: Törggelen als Abschluss eines Tauschhandels. Zum Kosten des neuen Weines stieg
man in den Kelterraum, also jenen Raum, in dem die Weinpresse, die „Torggl", stand. Zur geselligen Runde hat man sich in die Stube gesetzt.